Kreiszeitung News

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  1. Düngstrup – Ausverkauftes Haus gleich am ersten Abend: „Das hatten wir noch nie“, sagt ein erfreuter, allerdings auch leicht nervöser Spielleiter Uwe Meyenburg. Hinter der Bühne, verrät er, liegen die Nerven blank. 189 Zuschauer hatten sich am Sonnabendabend erwartungsfroh auf dem Saal der Gaststätte Schönherr Düngstrup eingefunden: Denn die „Speelkoppel“ des örtlichen Heimatvereins spielte die Premierenaufführung ihres neuen Stücks „De Leev, de Frust, de Schwiegermudder“. Woher kommt der gute Zuspruch? „Wir sind einfach zu gut“, sagt Meyenburg und lacht dann doch.
  2. Neerstedt – Das Wetter war nicht optimal am Sonntagnachmittag, doch haben sich die Besucher des Neerstedter Weihnachtsmarkts von Wind und dem immer wieder einsetzenden Regen nichts anhaben lassen: Wenn es gerade einmal herabprasselte, rückten sie an einem der vielen Stände auf dem Hof der örtlichen Grundschule eben etwas enger zusammen. Und bei Glühwein, heißen Mutzenmandeln und saftigen Steaks ließ es sich da sichtlich gut aushalten. Wem es dann draußen dann immer noch zu ungemütlich war, der konnte es sich im Inneren der Schule gut gehen lassen: In der Aula wartete ein Café vom TV Neerstedt mit leckeren Kuchenspezialitäten auf die Besucher. Für musikalische Unterhaltung sorgten die Treek-Sood-Musikanten.
  3. Wildeshausen - Ein Strahlen lag beim Posieren auf dem Siegerpodest auf den Gesichtern von Sascha Kai Oltmann und Carmen Anica Wenzel vom Wildeshauser Tanz-Zentrum. Bei den Deutschen Meisterschaften (DM) im Discofox im westfälischen Jülich haben die den sportlichen Coup perfekt gemacht: Norddeutscher-, Europa- und Weltmeister waren sie schon; die Deutsche Meisterschaft kam am Sonnabend hinzu. Die vier begehrtesten Titel in einem Jahr zu erringen – das hat vor den Wildeshausern noch kein Discofox-Paar geschafft. Mehr dazu in unserer Dienstagausgabe. Foto: „WITZ“
  4. Wildeshausen – Die Pagenmarsch diente in früheren Jahren als Hausmülldeponie. Das musste die Stadt Wildeshausen leidvoll erfahren, als sie das Gelände an der Krandelstraße vor dem Bau des Feuerwehrhauses sanieren ließ und die Kosten wegen Asbestfunden extrem stiegen. Schließlich musste die Stadt knapp drei Millionen Euro hinblättern, um das Areal so vorzubereiten, dass dort bedenkenlos gebaut werden konnte und die Feuerwehr einen Übungsplatz hatte.
  5. Wildeshausen – Die Bundeswehr ist seit rund zwölf Jahren vom Gelände der Wittekindkaserne in Wildeshausen weggezogen. Doch die Hinterlassenschaften des rund 40-jährigen Aufenthalts wirken nach. So verzögern sich die Rückbauarbeiten für das geplante Wohngebiet „Am Spascher Park“, weil sich nach Auskunft der Immobiliengesellschaft die soliden Stahlbetonkonstruktionen der alten Kaserne hartnäckig halten.